Flächenbrand im Maintal

Brand im Maintal
Nach dem Dreschen hatte sich ein Feld nach Augenzeugenberichten offenbar an zwei Stellen gleichzeitig entzündet. Der Wind trieb die Flammen an, schnell griff das Feuer auf das benachbarte Getreide über - in kurzer standen so drei Hektar in Flammen.
"Bei dem trockenen Wetter und dem Wind ist das eine gefährliche Lage", erklärte Kreisbrandmeister Michael Ködel. Aus diesem Grund wurden nicht nur die Mainleuser und Willmersreuther Wehr gerufen, sondern auch die Feuerwehren Schwarzach, Rothwind, Kulmbach, Buchau, Proß, Wüstenbuchau und Motschenbach rückten aus. Insgesamt gaben 120 Feuerwehrleute ihr Bestes, um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern.
Brand im Maintal
Auch Rettungswagen waren am Einsatzort. Der Grund: Bei derart heißem Wetter ist ein Einsatz in voller Montur auch für die Feuerwehrmänner nicht ungefährlich.
Schon nach kurzer Zeit hatten die Feuerwehreinsatzkräfte den Brand unter Kontrolle. Der Wind wehte glücklicherweise in die andere Richtung, so dass für die Wohnhäuser im Auweg keine Gefahr bestand.
Brand im Maintal
Die Landwirte eilten ebenfalls zu Hilfe und brachten mit ihren Güllefässern Wasser auf den Feldern aus. Anschließend pflügten sie mit Grubbern das verbrannte Stoh und Getreide in den Boden ein, so dass eine Neuentzündung ausgeschlossen werden konnte.