Jahreshauptversammlung

Aktivenschwund wird besorgniserregend

Auf ein ereignisreiches Jahr 2017 konnte Vorsitzender Martin Jahreiß bei der Jahresversammlung der Freiwillgen Feuerwehr Willmersreuth zurückblicken.

Obwohl genügend Aktive der Willmersreuther Wehr die Prüfung ablegen wollten, konnten viele wegen privater und beruflicher Termine bei der Vorbereitung nicht mitmachen. Deshalb entschloss sich die Vorstandschaft, gemeinsam mit der Nachbarwehr Motschenbach die Leistungsprüfung abzulegen. Nach mehreren Terminverschiebungen bestanden zwei Gruppen bestehend aus Aktiven der beiden Wehren im September 2017 erfolgreich die Leistungsprüfung Wasser. Sorgen bereitet der Vorstandschaft die Anzahl der Aktiven: Hatte die Wehr im Jahr 2001 noch 43 Aktive so sind es momentan 24 und dieser Trend nach unten wird sich in den nächsten Jahren fortsetzen. Dieses Problem wird dadurch verstärkt, dass sich bei jedem Termin mehrere Aktive aus beruflichen Gründen entschuldigen mussten. Deshalb wird die Willmersreuther Wehr versuchen, gemeinsame Übungen mit der Nachbarwehr in Motschenbach abzuhalten. Zusätzlich bat der Vorsitzende alle Anwesenden, für den aktiven Dienst bei der Feuerwehr in der Familie und im Bekanntenkreis zu werben.

Sehr belastend für die Aktiven war nach Auskunft des Kommandanten Uwe Seelmann die Bergung eines Ertrunkenen aus dem Main im Herbst. Dass der Verein keine finanziellen Probleme hat, ging aus dem Bericht des Kassenwartes Thomas Guist hervor. Sehr zufrieden war der Vorstand mit dem Besuch beim Kameradschaftsabend. Der Vorsitzende hofft, dass der Tagesausflug im September wieder ein voller Erfolg wird.